Was ist ein Aktienindex?

marakesch
Categories: Aktien & Börse
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Ein Aktienindex ist eine “Kennzahl” die angibt, wie sich ein Wert innerhalb einer ganzen Gruppe von Aktien in einem bestimmten Zeitpunkt geschlagen hat. Mithilfe eines Aktienindex kann man ersehen, wie sich eine Auswahl von Aktien im Vergleich zum weltweiten Finanzgeschehen entwickelt. Es wird zwischen Kurs- und Performanceindizes unterschieden.

Wenn der Indexstand nur mithilfe der Kursveränderungen ermittelt wird, also Dividenden, Kapitalerhöhungen und Sonderrechte nicht beachtet werden, dann nennt sich dieser Aktienindex Kursindex (Preisindex, engl. price index). Bei einem Performanceindex hingegen werden auch Dividenden, Kapitalerhöhungen, Sonderrechte, usw. berücksichtigt. Bei dem Performanceindex wird angenommen, dass die Aktionäre von den erhaltenen Dividenden umgehend wieder neue Aktien gekauft werden.

Die wichtigsten Deutschen Indizes sind der DAX (Deutscher Aktienindex). Dieser enthält die 30 größten deutschen Unternehmen. Der MDAX (Mid-Cap-DAX) enthält 50 mittelgroße Unternehmen. Der SDAX (Small-Cap-DAX) enthält ebenfalls 50 Werte, allerdings fließen hier nur kleine Unternehmen ein.

Um als Aktiengesellschaft in diese Indizes aufsteigen zu können, muss die Gesellschaft bestimmte Grenzen der Marktkapitalisierung (der Wert aller Aktien am Markt) und Orderbuchumsätze erfüllen. Die Deutsche Börse überprüft regelmäßig sämtliche Werte innerhalb der Indizes und sortiert diese dann im Bedarfsfall neu, sodass auch wirklich nur die Werte in den Indizes enthalten sind, die auch wirklich in diesen gehören.

So sorgt ein Aktienindex dafür, dass die Börse leicht und schnell nachverfolgt werden kann. Natürlich kann man auch Indexfonds kaufen, die sich auf die Entwicklung eines jeweiligen Index beziehen (z.B. ETFs). So kann man direkt an der Entwicklung eines Index teilhaben. Das Risiko ist dabei auf die Entwicklung des Index begrenzt, der Gewinn allerdings auch.

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Jan
1

Geschlossene Fonds ohne Ausgabeaufschlag zeichen

admin
Categories: Aktien & Börse
Geschlossene Fonds bieten hohe Renditechancen. Bei dieser Geldanlage sind Renditen von bis zu zehn Prozent möglich, wobei das erhöhte Risiko nicht außer Acht gelassen werden darf. Geschlossene Fonds zielen zwar auf einen langfristigen Vermögensaufbau, es sollte jedoch bereits eine ausreichende Anzahl an Basisanlagen im Portofolio vorhanden sein. Zu den Basisanlagen zählen Anleihen, Fonds und sonstige Sparformen. 

Geschlossene Fonds haben so eine hohe Rendite, da die Anteile bereits vor dem Verkauf begrenzt wurden. Die Anlieger finanzieren mit ihrem Anteilskauf ein Großprojekt einer Gesellschaft z. B. den Bau einer Immobilie oder Investition in ein Schiff. Die Anteile können nur in dem Platzierungszeitraum erworben werden. Sobald das kalkulierte Volumen des Projekts erreicht wird, wird der Fonds geschlossen und es ist keine Investition mehr möglich. Geschlossene Fonds werden auch als closed-end Funds bezeichnet. Sie zeichnen sich immer durch eine begrenzte Anlegeranzahl und einem fest definiertem Fondskapital aus. Die steuerlichen Vorteile sind jedoch in den letzten Jahren vom Staat nach und nach immer mehr eingeschränkt worden, so dass nun vielmehr die Ertragskraft im Vordergrund steht. 

Jeder Anleger, der in einen geschlossenen Fonds investiert, wird zu einem Unternehmer (meistens Kommanditisten). Dabei haben die Investoren die gleichen Chancen und Risiken wie ein Unternehmer. Einen Anspruch auf Rücknahme der Anteile haben sie jedoch nicht. Anteile von geschlossenen Fonds können nur über eine Fondsbörse an Dritte verkauft werden.

Diese Fonds werden in der Regel mit einem Ausgabeaufschlag gezeichnet. Bei dem Aufschlag handelt es sich um eine Gebühr, die beim Erwerb der Fondsanteile zu zahlen ist. Der Ausgabeaufschlag wird von den Gesellschaften unter anderem zur Deckung der Kosten in den Bereichen Vertrieb und Kundenberatung herangezogen. Bei einem Fonds ohne Ausgabeaufschlag ist der Ausgabekurs gleich dem Rücknahmekurs.

 

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Jun
6

In Firmen investieren die keine AGs sind

Steffen
Categories: Aktien & Börse

Wer sein Geld in eine Firma investieren will statt in Anleihen, Rohstoffe wie Metalle oder andere Anlageprodukte zu investieren, der muss seinen Blick nicht nur auf die Firmen am Aktienmarkt beschränken, denn auch andere Firmen können Geld von privaten Anlegern annehmen. Genauer genommen handelt es sich dabei um ähnliche Wertpapiere wie Aktien, nur das diese kein Stimmrecht beinhalten, die Rede ist hier von einem Genussschein.
Die Menge der Genussscheine wird ebenso wie die Anzahl der Aktien kontingentiert und durch ein Gesamtvolumen limitiert. Es gibt also nicht unendlich viele Genussrechte, sondern nur so viele, wie die Firma. Der Kurswert des Genussscheines steigt mit dem Reingewinn der Firma und ist somit weniger stark von Meinungen und Ankäufen / Verkäufen geprägt. Dadurch ist der Kurs stabiler und entspricht eher dem Firmenwert als zum Beispiel der mögliche Aktienkurs.
Der Genussschein einer gut laufende Firma wirft somit gute Gewinne ab, ist aber trotzdem mit einem hohen Risiko belastet, denn man hat keinerlei Einfluss auf den Kurs der Firma und kann nur als externer Beobachter fungieren und in Krisenzeiten sein Geld abziehen. Wer sich vor dem Kauf nicht genug informiert, der kann sein gesamtes angelegtes Kapital verlieren. Trotzdem oder gerade deswegen können Genussrechte eine gute Anlage mit hohen Renditen sein, auf welche allerdings genauso wie auf Aktiengewinne die Abgeltungssteuer mit 25 Prozent abzuführen ist.
Wer keine starken Kursschwankungen auf Grund von Gerüchten wie bei Aktienkursen hat, für den ist ein Genussschein eine gute Möglichkeit, um in eine Firma zu investieren, bei welcher der Kurswert auch nicht so stark von globalen Faktoren abhängt.

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Jan
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