Im täglichen Laptopunterricht nimmt die Internetrecherche einen großen Teil der Arbeit ein, vor allem in Fächern wie Geschichte. Aber auch in Deutsch arbeiten die Kinder immer wieder mit Texten und Übungen, die zuvor über Suchmaschinen herausgesucht wurden. Dazu fertigen die Lehrerinnen Arbeitsblätter an, die den Rechercheweg erläutern oder anregen. “Mit den Computern arbeiten die Kinder gerne und viel”, sagt Silke Jacoby. “Sie können gar nicht genug bekommen davon.” Den heutigen Lückentext hat Silke Jacoby selbst bei einer Internetrecherche entdeckt – auf der Homepage eines Bamberger Bürgernetzwerkes. Die PCs sind zudem mit Lernprogrammen für Rechnen, Schreiben, Erdkunde oder Naturwissenschaften ausgestattet, die die Kinder begeistert nutzen.
Zu der Recherche für ihre eigene Waldmappe sollen aber nicht nur die Erkenntnisse im Wald gehören. „Die Kinder sollen auch im Internet nach Informationen suchen“, erläuterte Sigrid Claus. Daneben werden in der dreiwöchigen Unterrichtsreihe auch Arbeitsblätter Grundschule behandelt. Für die komplette Mappe gibt danach auch eine Note. Für die Absolvierung der Waldjugendspiele gab es gestern eine Urkunde.
Mit den Probenblätter für die Grundschule “Vom Tier oder von der Pflanze?” für die 2. und 3. Klasse können Grundschüler üben, verschiedene Lebensmittel zu benennen und sie ihrem Ursprung zuzuordnen. Dabei bestimmen sie die Herkunft von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und verarbeiteten Lebensmitteln, die sie aus ihrem Essalltag kennen. Außerdem lernen Kinder die Begriffe Nutztier und Nutzpflanze kennen.
Das Arbeitsblatt liegt dem Download “Vom Tier oder von der Pflanze?” auch als Folienvorlage bei und stammt aus dem aid-Schülerheft “Komm raus auf den Bauernhof” (Bestell-Nr. 1553). Tipps für die Einbindung dieser Thematik in den Unterricht vervollständigen das Unterrichtsmaterial.
Dabei geht es um die Darstellung der heimischen Produkte, die auf der Vorderseite des Posters im DIN A1-Format mit großformatigen Fotos dargestellt sind. Blatt-, Kohl-, Frucht-, Stängel-, Zwiebel-, Wurzelgemüse sowie Kräuter – dieses Gemüse wächst bei uns. Im Obstbereich wird nach Kern-, Stein- und Beerenobst unterschieden. Auf der Rückseite des Posters finden sich Hintergrundinformationen sowie je sieben abwechslungsreiche Arbeitsblätter als Kopiervorlagen (DIN A4) für den Unterricht in der Grundschule. So können die Schüler und Schülerinnen anhand von Rätseln, Aufgaben und Rezepten sowohl theoretisch als auch praktisch erforschen, wie Obst und Gemüse aus den deutschen Regionen angebaut, geerntet oder zubereitet werden kann.
Die „Karl Foerster“-Schule empfing den Titel zum zehnten Mal. Ihre Drittklässler gingen ideenreich mit Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen auf der Wiese um. Sie fertigten Beobachtungsbücher an, verfassten Gedichte, füllten eine Naturapotheke mit selbst gemachten Salbeibonbons. Zum Maulwurf entstand ein Modell, Getreidearten wurden auf Arbeitsblättern dokumentiert, ein Rap zur Historischen Mühle geschrieben und ein Theaterstück „Der König und der Müller“ aufgeführt.
Als Lernhilfe für die Grundschule dient den Schülern eine sogenannte Anlauttabelle. Darauf abgebildet sind Motive und deren Anfangsbuchstaben. „Au wie Auge und Ei wie Eis“, liest Mia vor und erklärt: „Wenn du nicht weißt, wie die Buchstaben aussehen, guckst du hier nach.“ Aus den Lauten können die Kinder dann nach Gehör Wörter bilden. Lehrerin Nathalie Hetzer ist von der Methode überzeugt. „Die Kinder lernen dadurch sehr schnell. Manche Erstklässler schreiben mir innerhalb von drei Wochen nach Schulbeginn eine ganze Geschichte“, berichtet die 28-Jährige. Sie selbst habe noch anders schreiben gelernt, alles wurde damals strikt korrigiert. „Das war sehr mühsam“, erinnert sie sich. „Beim freien Schreiben geht es darum, dass die Kinder barrierefrei schreiben lernen, die Freude daran soll geweckt werden.“ Nach und nach würde dann spielerisch die richtige Schreibweise vermittelt. Je nach Kind korrigiert Nathalie Hetzer früher oder später, mehr oder weniger. „Wenn ein Schüler schon sehr gut schreibt und sehr weit ist, dann korrigiere ich auch mehr. Diese Schüler möchten das und sagen das dann auch.“
Der Unterricht selbst gestaltet sich in vielen offenen Stunden. “Freiarbeit, Stationentraining und Lerntheken nehmen einen großen Raum ein”, erläutert Brückner. Das bedeute, dass jedes Kind nach seinem Wissensstand lernen wird und dazu individuell Lernmaterial Grundschule erhält. So wird es andere Strukturen und Lernvorgaben geben. Alle Kinder werden freilich am gleichen Thema geschult. Lernzieldifferenziertes Arbeiten heißt das Schlagwort. Und auch Lernzielkontrollen werden individuell durchgeführt.
Weitere Informationen zu Arbeitsblätter für die Grundschule bei probenbuecher.de finden Sie unter:
http://www.probenbuecher.de