Das Massenspektrometer

toprak
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Das Massenspektrometer ist ein Arbeitsmittel für die quantitative und qualitative Untersuchung von Atomen, Ionen, Radikalen und Molekülen durch eine Ionisation mit anschließender Sortierung nach dem Anteil von Masse und Ladung. Normal besteht das Gerät aus drei Grundelementen für die Ionen-Erstellung, die Ionen-Aufspaltung und den Ionen-Beleg, die stets in derselben Folge angeordnet sind. Zudem sind in der Regel ein Einlasssystem für die Probe und ein System für die Erfassung und Bearbeitung von Informationen vorhanden. Um die Mobilität der Ionen innerhalb des Massenspektrometers zu garantieren, befinden sich sämtliche Module in einem Vakuumorganismus.

Die Ionisation der Muster kann durch die Einfuhr von thermischer, elektrischer oder kinetischer Kraft erfolgen, die Wahl der geeigneten Technik ist abhängig von Aggregatqualität und Haltbarkeit der Muster. Ein gängiges Verfahren ist beispielsweise die Elektronenstoß-Ionisation, bei dem die gasförmige Muster mit beschleunigten Elektronen beschossen wird, die bei Kollision mit dem Probemolekül ein Elektron herausschlagen und so ein aufgeladenes Teilchen schaffen. Die Trennung der Ionen findet in einem Massenspektrometer mittels eines Massenanalysators statt, der verschiedenartig aufgebaut sein und mit mehreren physikalischen Prinzipien funktionieren kann. Beispielsweise lenkt ein Sektorbereich die Ionen in elektrischen und anziehenden Feldern ab, während sie in einem Flugzeitanalysator nach gewichtsabhängiger Flugzeit in einen feldfreien Raum gefiltert werden. Der Detektor eines Massenspektrometers dient der Registration der Ionen und kann ein Sekundärelektronenvervielfacher, ein Fotomultiplier, ein Array- oder Faraday-Detektor sein.

In der Massenspektrometrie stellt das Spektrum i. d. R. die Intensität der Ionenim Bezug vom Masse-Ladungs-Anteil dar. Da die Peaks als Strich abgebildet werden, handelt es sich bei dem Massenspektrum um ein Histogramm. Im Bereich der chemischen Analytik werden Massenspektrometer häufig zur Strukturabklärung von Molekülen eingesetzt. Die bei der Ionisation oft entstehenden Fragment-Ionen zeigen im Spektrum charakteristische Fragment-Ionen-Peaks und ermöglichen so Rückschlüsse auf die Gliederung des Moleküls. Massenspektrometer können auch in anderen Gebieten verwendet werden, etwa für Isotopenuntersuchungen in der Altertumskunde oder Klimaforschung. Um die Bearbeitung von schwer fassbaren Proben zu bewilligen, können Massenspektrometer mit chromatografischen Trennverfahren verbunden werden. Üblich ist die Bindung mit einem Gaschromatometer zu einer GC-MS.

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Feb
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Pharmazeutischer Rohstoff Isopropanol von SAV Liquid Production

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Isopropanol gehört zur Reihe der Alkohole und zählt bezüglich seines Molekülaufbaus zudem zur Stoffklasse der sekundären Alkohole. Bei diesen Verhältnissen ist das C-Atom mit der die Funktion betreffenden Gruppe (Hydroxylgruppe) an zwei weitere C-atome gebunden.

Die chemische Formel für Isopropanol lautet CH3-CH(OH)-CH3. Andere Bezeichnungen für Isopropanol sind bspw. i-Propanol, Dimethylcarbinol, 2-Hydroxypropan und iso-Propylalkohol.

Physikalische und chemische Eigenschaften

Isopropanol ist eine farblose, klare Flüssigkeit, welche unter üblichem atmosphärischem Druck bei 82 °C siedet. Dieser Faktor und der niedrige Flammpunkt bei 12 °C klassifizieren den Alkohol als leichtentzündlich und folglich als feuergefährlich. Ebenso gefahrenträchtig sind Mischungen aus Alkoholdampf und Luft. Schon bei einem Gehalt von 2 Volumenprozent Alkohol in Luft erreicht das Gemisch seine untere Explosionsgrenze. Mit Wasser mischt sich Isopropanol störungsfrei und in jedem Mengenverhältnis. Bei -88 °C erstarrt Isopropanol zu einem farblosen Feststoff.

Isopropanoldämpfe können betäubend funktionieren, die flüssige Substanz reizt bei direktem Kontakt die Sehorgane und Schleimhäute.

Verwendung

Isopropanol findet in zahlreichen technisch-wissenschaftlichen und medizinischen Rubriken Verwendung, beispielsweise als Lösungsmittel für den Farbstoff Safranin O . Eine 9%ige Lösung von Safranin O in Isopropanol dient als Färbemittel für mikroskopische Präparate. Der Alkohol spielt zusätzlich eine schwerwiegende Rolle bei der Erstellung von Desinfektions- und Entschäumungsmitteln. Isopropanol ist als Verdünnungs- oder Lösungsmittel in pharmazeutischen und kosmetischen Proddukten enthalten.

Isopropanol besitzt nützliche Lösungseigenschaften gegenüber Fetten, Ölen und Lacken. Da der pure Alkohol rückstandsfrei verdampft, eignet er sich einmalig zur Reinigung feiner elektronischer und optischer Bauteile. Aber auch großflächige Verschmutzungen durch Fette, Öle, Wachse oder Teer lassen sich mit Isopropanol simpel entfernen.

Die antiseptische Auswirkung von Isopropanol erlaubt eine zügige sowie hautschonendee Desinfektion, wogegen der sekundäre Alkohol gerne als Ersatzmittel für den kostspieligen Äthylalkohol herangezogen wird. Außer zu Desinfektionszwecken ergeben sich im häuslichen und privaten Umfeld andere Eignungen. Isopropanol steigert den Frostschutzmechanismus in Kühlsystemen und Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen. Die fettlösenden Besonderheiten des Alkohols im Wischwasser optimieren weiters die Reinigungsauswirkung der Scheibenwischer beim Besprühen der Frontscheibe. Auch Türschlossenteiser und Scheibendefroster-Sprays enthalten Isopropanol.

Im großtechnischen und industriellen Teilbereich galt Isopropanol lange Zeit als bedeutender Ausgangsstoff zur Fertigung von Aceton so auch bei der SAV Liquid Production GmbH . Das Verfahren der Dehydrierung von 2-Propanol zu Dimethylketon verliert aber mehr und mehr an Bedeutung.

Zusätzliche Informationen finden Sie ebenso auf unserer Homepage unter: www.sav-lp.de

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Jan
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