Pflegeversicherung ist wichtig fürs Alter
Eine Studie zeigt, dass sich die Bundesbürger über die Finanzierung im Pflegefall Gedanken machen. Sicher ist es kein schöner Gedanke irgendwann einmal zum Pflegefall zu werden, doch die finanzielle Absicherung sollte schon in jungen Jahren vorgenommen werden. Auch angesichts der immer weiter ansteigenden Zahlen der Pflegebedürftigen und den nicht gerade beruhigenden Statistiken und Vorausberechnungen muss man sich zwangsläufig mit dieser Sache auseinandersetzen. Mehr als 2,4 Millionen Bundesbürger sind pflegebedürftig, so das Bundesministerium für Gesundheit. In den nächsten Jahren wird die Zahl anwachsen und – so die Berechnungen – im Jahre 2050 mehr als verdoppelt haben.
Dabei ist es nicht unbedingt notwendig alt zu sein um ein Pflegefall zu werden. Dieses Schicksal kann auch schon in jungen Jahren den Menschen belasten, sei es von Geburt an oder aber durch einen Unfall. Bei Kindern sind es meist Geburtsfehler oder geistige Behinderungen die sie zum Pflegefall werden lassen; bei Erwachsenen sind die Ursachen eher Unfälle, Schlaganfälle, Herzinfarkte oder Krebs. Auch die hohe Lebenserwartung spielt eine Rolle bei der Pflegebedürftigkeit, denn jeder Dritte Pflegebedürftige ist derzeit über 80 Jahre alt.
Die gesetzliche bzw. soziale Pflegeversicherung leistet hierbei nur die Grundversorgung – ähnlich wie eine Teilkaskoversicherung beim Auto. Für den Einzelnen bedeutet dies, dass er rechtzeitig private Vorsorgemaßnahmen vornehmen muss, damit er auch im Pflegefall abgesichert ist. Bedenkt man, dass die Pflegezeit in der Regel acht Jahre dauert, so kommen da Kosten auf die Familie zu, die nicht immer aufzufangen sind. Ein Pflegeversicherung Vergleich verschafft Klarheit über die Beiträge. Eine Pflegetagegeldversicherung bietet Verbesserung im Alter wenn man zum Pflegefall werden sollte.
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