Die hässlichsten Pokale: Fußballstars erhalten goldene Klobrille

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Kaum zu glauben, aber wahr: Den australischen Fußballmeistern wurde zum diesjährigen Saisonsieg eine Trophäe verliehen, die einer goldenen Klobrille ähnelte – und sich damit ganz sicher in die Serie der hässlichsten Pokale der Sportwelt einreihen kann.

Der Sydney FC hatte die Meisterschaft gegen Melbourne Victory mit 4:2 gewonnen, und sich damit über den zweiten Titel nach dem Sieg 2006 freuen können. Natürlich geht es bei der Verleihung von Pokalen nicht darum, einen materiellen Wert zu erzielen, sondern vielmehr die sportliche Leistung eines Athleten oder einer Mannschaft entsprechend zu würdigen. Es muss also nicht immer ein teures Material und ein hochwertiges Design sein, um dem Sieger eines Wettkampfes einen ehrenvollen Preis zu überreichen. Dennoch sollte auch Ästhetik beim Design und der Auswahl von Trophäen eine Rolle spielen – oder erhoffen sich Hersteller und Verleiher durch ein außergewöhnliches oder gar geschmackloses Design einen besonders hohen Erinnerungswert?

Man könnte es im Falle des australischen Fußball-Meisters fast meinen – erinnert der Siegeskelch doch an den kaum als Schönheit zu betitelnden Preis des Motorsport-Klassikers Indy 500, der 2009 verliehen wurde. Hierbei handelte es sich um einen überdimensional großen Kelch mit vielen kleinen knubbeligen Gesichtern darauf, die die früheren Sieger der Rennserie kennzeichnen sollten.

Letztendlich stellt jede Trophäe jedoch eine Erinnerung an sportliche Höchstleistungen dar und vermittelt dem Sportler positive Erinnerungen – ganz gleich, ob es sich dabei um ein besonders schönes oder hässliches Exemplar handelt. Ob die besonders geschmacklosen Designs allerdings sichtbar im heimischen Wohnzimmer oder in der exklusiven Glasvitrine präsentiert werden, bleibt fraglich.

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